Testfahrt Honda Africa Twin CRF 1000 L Kaufberatung für Einsteiger


 
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Eigentlich ist es viel zu früh für ein Nachfolgemodell. Die meisten alten Africa Twins laufen auch nach 20 Jahren immernoch völlig problemlos, auch wenn der Tacho schon mehrfach wieder bei 0 angefangen hat.
 
Für Hersteller stellen so lange haltbare Fahrzeuge jedoch ein grosses Problem dar.
Ein Fahrzeug das lange hällt, wird vom Kunde nicht so schnell gegen ein neues getauscht. Warum auch?
 
Viele Hersteller erliegen daher anscheinend der Versuchung und bauen Schwachstellen in ihre Produkte ein siehe ARTE Dokumentation "Kaufen für die Müllhalde".
Egal ob bei Druckern, Waschmaschinen oder eben bei Fahrzeugen. Wenn ein Produkt zB durch nicht wechselbare Akkus schnell kaputt geht, kann man öffter ein neues verkaufen, oder zumindest in der Werkstatt mit dem Ersatzteilgeschäft Kasse machen.
 
Hier war Honda bisher eine löbliche Ausnahme. Statt durch Defekte versucht man nun, das Nachfolgemodell durch Inovation zu verkaufen.
Bei welchem Motorradhersteller bekommt man sonnst schon ein Doppelkupplungsgetriebe DCT?
OK die 1200 VFR oder die NC700 aus dem gleichen Haus zählen jetzt nicht wirklich als Konkurrenz.
 
Es funktioniert erstaunlich gut, sobald man sich daran gewöhnt hat.
ABS & co muss heutzutage wohl selbst bei Honda sein.
Für Leute die jedoch fahren können und gerne mal ins Gelände gehen, gibt es die Africa Twin CRF 1000 L zum Glück auch noch mit normaler Schaltung.
 
Obwohl auch die neue Honda für eine Enduro viel zu schwer ist, macht sie im Gelände doch eine erstaunlich gute Figur.
 
Auch das Fahrwerk ist super. Schalter und Hebel sind da, wo man sie bei Honda erwartet. Man fühlt sich gleich Zuhause.
 
Mein Fazit bleibt daher das gleiche, wie in der Ausgabe 20.2011 der Zeitschrift Motorrad beim Test der Honda Transalp: "Die kauf ich mir, wenn es sie in einigen Jahren günstig als Gebrauchtmaschine gibt". Hier geht es zur Testfahrt der neuen BMW.
 
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