Fahrverbot für ältere Motorräder in Städten in Frankreich


 
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Schlechte Nachrichten: Ab 2017 benötigen auch Motorräder in Frankreich für die Fahrt in immer mehr Städte eine sogenannte Umweltplakette.
 
Das Problem dabei: Diese wird nur für Fahrzeuge ab Baujahr 2000 ausgestellt. Die Niederlande sind sogar noch strikter. Hier gillt das Fahrverbot sogar für sparsame Zweiräder mit 3 Litern Verbrauch die älter sind als 2010 siehe 3Sat Nano vom 17. Mai 2018. Es wird automatisch per Kamera kontrolliert. Kennzeichen werden mit einer Datenbank abgeglichen. Ein Verstoss kostet 65 Euro.
Für die Umwelt Wirtschaft ist es natürlich viel besser, immer wieder neue Geländewagen mit 12 Litern Verbrauch zu produzieren, mit denen man in die Städte fahren darf.
Auch aus deutschen Städten müssen die sparsamsten Dieselfahrzeuge jetzt draussen bleiben und werden mit einer Abwrack- bzw. Umweltprämie, die die Hersteller statt der normalen Rabatte auf den Listenpreis von Neuwagen geben zu Lasten der Umwelt verschrottet. Für die Umwelt wäre es viel besser, vorhandene Autos weiter zu fahren statt unter hohem Ressourcenaufwand noch mehr Neufahrzeuge zu bauen siehe ARD Kontraste vom 05.04.2018.
 
Sparsame, alte Roller sind viiiiel weniger umweltschaedlich als zum Beispiel neue Elektroautos siehe 3Sat Nano vom 9. Februar 2018. Laut ARD PlusMinus vom 25.04.2018 sind Elektroautos wegen ihrer aufwendigen Produktion und Entsorgung bis 80.000 km nicht umweltfreundlicher als Benzinautos und bis 250.000 km nicht umweltfreundlicher als Dieselfahrzeuge.
Benziner mit Direkteinspritzung sind umweltschädlicher als alte Benziner mit Vergaser, bei denen das Benzin schon vorher und dadurch viel gründlicher mit Luft gemischt und dadurch besser verbrannt wird siehe auch Nano vom 7. November 2017.
 
Dabei sind die in den Medien genannten tausenden Tote pro Jahr durch Dieselabgase rechnerisch lediglich 14 Stunden früher gestorben als sowieso siehe 3Sat Nano vom 08.03.2018 und Spiegel "Die erfundenen Toten". Alleine durch Heizungen wird viel mehr Feinstaub erzeugt als durch Fahrzeuge.
 
Diese Absurdität zeigt ganz deutlich, dass es in Wirklichkeit gar nicht um die Umwelt geht.
 
Viel mehr scheint es ein geschickter Schachzug der Lobbyisten zu sein, die auf diese Weise zu Lasten der Umwelt mehr neue Fahrzeuge verkaufen möchten.
 
Auch die Regierung hat mehr Interesse daran die Wirtschaft an zu kurbeln, statt am Umweltschutz.
 
Für die Umwelt wäre es viel sinnvoller, wenn nach Schwedischem Vorbild eine City Maut für grosse Autos erhoben würde.
 
Das schafft einen Anreiz, lieber mit sparsamen, kleinen Motorrädern in die überfüllten Städte zu fahren.
 
Motorräder sind selbstverständlich von der Citymaut ausgenommen. Was macht ein perfektes Reisemotorrad aus?
 
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